Psychotherapie

Psychoanalyse

Wenn Sie sich für eine Psychoanalyse entscheiden, liegen Sie drei bis fünf Mal pro Woche auf einer Couch, während ich im Sessel hinter ihnen Platz nehme. Dort können Sie mich nicht sehen, wodurch Sie ihren Gedanken freien Lauf lassen können und nicht so sehr von meiner Gegenwart beeinflusst werden.

In der Psychoanalyse geht es darum, alles auszusprechen, was ihnen in den Sinn kommt. Dieser Vorgang wird „freie Assoziation“ genannt. Mit Hilfe dieser Technik wird ein Zugang zu ihrem Unbewussten geschaffen, welches ein elementarer Teil der Psychoanalyse ist. Unbewusste Konflikte und Wünsche, welche unser Leben im Alltag sehr stark beeinflussen, werden somit aufgedeckt und können gemeinsam durchgearbeitet werden.

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Neben den Behandlungsmethoden für Erwachsene biete ich auch Psychotherapie für Kinder und Jugendliche an.

In der Therapie mit Kindern wird viel gespielt, wofür ich zahlreiche Materialien in meiner Praxis habe. Über das Spiel können die jungen PatientInnen unbewusste Konflikte nach außen tragen, die dann bearbeitet werden. Je älter die Kinder oder Jugendlichen sind, umso mehr wird – ähnlich einer Psychotherapie für Erwachsene – das Spiel durch Gespräche ersetzt.

Für die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen ist die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. In den Elterngesprächen wird der Verlauf der Therapie besprochen und auch die Sorgen der Eltern haben hier Platz. Ich  möchte aber darauf hinweisen, dass ich auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen der absoluten Verschwiegenheitspflicht unterliege.

 

Warum könnte mein Kind eine Psychotherapie brauchen?

Die Zuweisung erfolgt meist durch die Schule, ÄrztInnen oder andere Berufsgruppen aus dem Gesundheits- und Pädagogikbereich (zum Beispiel Physio- und Ergotherapie, Spielgruppen, etc.). Es kann aber auch sein, dass die Eltern oder die Familie des Kindes den Eindruck haben, dass etwas nicht stimmt.Die Gründe, warum ein Kind oder ein(e) Jugendliche(r) in Psychotherapie geht, sind unterschiedlich. Ein Anlass  können eindeutige Probleme wie Bettnässen, Ängste, Aggressionen oder plötzlicher Leistungsabfall in der Schule sein. Aber auch bei Zurückgezogenheit, wenig sozialen Kontakten oder körperlichen Beschwerden ohne medizinische Begründung, kann eine Therapie sinnvoll sein. Abgesehen davon, kann auch bei Veränderungen im familiären und sozialen Umfeld (Scheidung, Todesfall einer nahestehenden Person, Schulwechsel, Übergang von Volksschule in die nächste Schulstufe usw.), eine Psychotherapie unterstützend wirken, damit das Kind oder der/die Jugendliche besser mit der neuen Situation zurechtkommt.

Die hier genannten Probleme sind nur einige Beispiele, um zu veranschaulichen, wann eine Psychotherapie helfen kann. Es gibt noch unzählige weitere Gründe, warum Kinder und Jugendliche psychotherapeutische Hilfe benötigen können. Wenn Sie unsicher sind, ob ich die richtige Stelle für ihr Kind bin, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Wir können dann gemeinsam erörtern, wie man ihr Kind am besten unterstützen kann.

Psychoanalytische Psychotherapie

Nehmen Sie eine Psychotherapie bei mir in Anspruch, kommen Sie ein bis zwei Mal pro Woche in meine Praxis und nehmen mir gegenüber Platz. Die Psychotherapie arbeitet – wie die klassische Psychoanalyse – mit dem Unbewussten, allerdings stehen bei dieser Methode ihre aktuellen Themen mehr im Vordergrund.

Laut § 15 des Österreichischen Psychotherapiegesetzes unterliege ich ab dem Zeitpunkt der ersten Kontaktaufnahme der absoluten Verschwiegenheitspflicht.

Psychoanalyse und psychoanalytische Psychotherapie
Psychotherapie für Kinder und Jugendliche